Informationen

Facebook

Besuchen Sie uns auf Facebook!

Hautpilz

Unsere Haustiere leiden eher selten an Hautpilzerkrankungen. Aber trotzdem ist eine Hautpilzerkrankung nicht bedeutungslos, denn Hautpilzerkrankungen sind übertragbar auf uns Menschen. Und wenn eine Katze Pilz hat, dann kommt es sogar recht häufig vor, das die Besitzer sind angesteckt haben.

Es ist sogar nicht selten, das Besitzer hier bei uns kommen und sagen, sie kämen gerade vom Hautarzt und der hätte „Katzenpilz“ festgestellt. Und bei der Katze sind keine Hautläsionen zu sehen. Die Pilzsporen sind nämlich überall. Und Katzen können die eben im Fell haben aber nicht daran erkranken. Pilzerkrankungen haben auch immer was mit Immunschwächen zu tun.

Das soll jetzt nicht heißen, das derjenige, der einen Katzenpilz hat immungeschwächt ist, aber eine kleine „Störung“ in der natürlichen Hautbarriere reicht und ein Pilz kann sich ausbreiten.

Wir sehen die typisch kreisrunden geröteten Haut“stellen“ bei Menschen, daher auch oft an Bereichen der Haut, die weniger den normalen Umwelteinflüssen ausgesetzt sind. Hände und das erste Drittel der Unterarme sind fast nie betroffen. Da ist die Haut so robust, das sie eine gute Abwehr gegenüber Pilzsporen hat. Wenn man ein „pilzverseuchtes“ Katzenbaby aber auf dem Bauch oder der Vorderbrust mit sich herum trägt, dann kann der Pilz auf der dort empfindlichen Haut sich ausbreiten.

Auch bei Meerschweinchen kommt es immer wieder zu Pilzerkrankungen im ersten Fellwechsel. Auch diese Art von Hautpilz ist ansteckend. Aber das sich Besitzer von Meerschweinchen angesteckt haben, habe ich noch nicht erlebt. Vielleicht, weil der Kontakt dann doch nicht so eng ist wie mit Katzenbabies.

Hunde haben wirklich selten Hautpilzerkrankungen. Sie können sich aber auch bei Katzen anstecken.

Pilzerkrankungen zu behandeln ist etwas mühsam. Aber im Gegensatz zu vor 15 Jahren kann man doch relativ sicher sein, das man den Pilz wieder los wird, auch wenn man mehrere Tiere im Haushalt hat.

Vorbeugend gibt es mittlerweile für Katzen und Hunde sogar eine Impfung gegen Katzenpilz. Der Impfstoff wird 2x im Abstand von 14 Tagen verabreicht. Die Impfung ist eigentlich nur dann empfehlenswert, wenn Sie z.B. ein Katzenkind aus irgendeiner „Aufnahmestelle“ (Tierheim, Tierschutz), also Orte, wo sehr viele Katzen auf begrentzem Raum leben, planen aufzunehmen.

Oder wenn Sie wissen, die Katze, die bei Ihnen einziehen soll, hatte Pilz. Denn auch wenn die Behandlung erfolgreich war und keine Hautveränderung mehr sichtbar sind, kann die Katze trotzdem noch die anderen Tiere und Sie anstecken.

Franziska Kähler

   Kleintierpraxis | Alte Dorfstraße 2 | 21684 Stade - Wiepenkathen | Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Anfahrt | Kontakt | Impressum | Datenschutz | Sitemap
Besucherstatistik Heute 0 | Gestern 127 | Woche 376 | Monat 2567 | Insgesamt 105168

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.