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Außengehege

 

Kaninchen und Meerschweinchen im Außengehege

 

Viele Heimtierbesitzer ermöglichen Ihren Kaninchen und Meerschweinchen Auslauf im Freien. Das wird von uns Tierärzten sehr begrüßt, da Bewegung und Aufenthalt an der frischen Luft gut ist für die Tiere.

Aber der Aufenthalt im Freien kann auch Gefahr für die Gesundheit der Tiere bedeuten.

Wenn die Tiere ins Freigehege gebracht werden, dürfen sie zunächst nur kurze Zeit dort verbleiben, da die Gefahr besteht, dass sie zu viel von dem frischen Grünfutter aufnehmen und es schnell zu schweren Verdauungsproblemen kommt. Steigern Sie die Dauer des Aufenthalts langsam und bieten Sie auch immer Heu und Wasser im Außengehege mit an.

Im Außengehege müssen Häuschen aufgestellt sein, in dem sich die Tiere bei Gefahr verstecken können. Diese sollten sie auch vor Regen und Zugluft schützen, also ausreichend groß sein. Insgesamt sollte darauf geachtet werden, dass das gesamte Außengehege nicht so platziert wird, das es dort „zieht“.

Eine meiner ehemaligen Auszubildenden hatte ihrem Kaninchen Freigang auf ihrem Balkon erlaubt. Und, wir hätten es nicht geglaubt, wenn ein Nachbar es nicht beobachtet hätte und die Spuren auf dem Balkon es bestätigten, das Kaninchen wurde von einem Greifvogel auf dem Balkon „geschlagen und mitgenommen“.

Die Freigehege müssen daher mit Netzen so abgedeckt sein, dass dies nicht passieren kann. Und bitte bedenken Sie auch, dass Katzen und Hunde die kleinen Tiere schnell tödlich verletzen können.

Und besonders Kaninchen büchsen gerne aus. Meine Nachbarn sind schier verzweifelt letztes Jahr. Was sie auch angestellt haben, irgendein Weg aus dem Gehege heraus haben die zwei unkastrierten jungen Kaninchenböcke immer gefunden.

Der Trieb abzuhauen und sich auf die Suche nach fruchtbaren Weibchen zu begeben ist natürlich groß bei unkastrierten Böcken. Da kann eine Kastration helfen, den Tieren ein stressfreies Leben zu ermöglichen. Man selber hat nicht den Stress die Tiere wieder einfangen zu müssen, was oftmals nicht einfach ist.

Ich höre aber auch immer wieder, dass Kaninchenbesitzer die Tiere einfach so im Garten umher laufen lassen, ohne dass die Tiere weg laufen. Das ist natürlich toll, aber da ist die Gefahr, dass Katzen oder Hunde sie jagen natürlich auch größer.

Meerschweinchen sind empfindlicher gegen Nässe und Kälte als Kaninchen. Sie kriegen schnell eine Lungenentzündung. Daher muss bei diesen Tieren besonders darauf geachtet werden, dass sie sich ins Warme, trockene Haus zurück ziehen können.

Wenn Sie einen Auslauf haben, den Sie immer an einer andere Stelle auf dem Rasen aufstellen, dann bedenken Sie den Verlauf der Sonne über den Tag. Ein Gehege was morgens im Schatten steht, kann mittags in der prallen Sonne sein. Das kommt nicht selten vor, dass Kinder so was nicht bedenken, wenn Sie von den Eltern angehalten werden, vor der Schule noch schnell die Tiere ins Freigehege zu verbringen.

Kaninchen sind sehr hitzeempfindlich und können einen Hitzschlag bekommen und sterben.

Da ist auch ein kleines Häuschen nicht hilfreich. Dort ist zwar Schatten, dafür weht dort dann auch kein Lüftchen mehr. Kaninchen müssen an heißen Tagen drinnen bleiben, wo es schön kühl ist.

Überlegen Sie wie die Tiere es in der freien Natur machen. Dort verkriechen sie sich in den kühlen Bau unter der Erde, wenn es tagsüber brüllen heiß ist.

 

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